Innovatorenpreis 2020

Localiser-Geschäftsführer Oliver Arnhold und das Konsortium um die DIN SPEC 91433 haben den Innovatorenpreis 2020 des Deutsches Instituts für Normung (DIN) in der Kategorie „Markteinführung eines Produkts oder einer Dienstleistung“ gewonnen.

Die von Oliver initiierte DIN SPEC 91433 „Leitfaden zur Suchraum- und Standortidentifizierung sowie Empfehlungen für Melde- und Genehmigungsverfahren in der Ladeinfrastrukturplanung“ soll den Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge beschleunigen und unterstützt so das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2030 bundesweit circa 15 Millionen Elektrofahrzeuge zuzulassen.

 

Die DIN SPEC setzt an der Ladeinfrastruktur an und bietet eine nachvollziehbare Strukturierung des Prozesses für die Planung und Errichtung an. Dadurch hilft sie etwa kommunalen Akteuren dabei, Einstiegshemmnisse und Berührungsängste abzubauen. Außerdem schlägt sie Schnittstellen zwischen den beteiligten Akteuren vor, um die Kommunikation effizienter zu gestalten.

 

Der Leitfaden wurde von einem Konsortium erarbeitet, dem Beteiligte aller Sektoren angehören: Neben dem Reiner Lemoine Institut, das das Konsortium leitete, auch Localiser, die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW), die Berliner Agentur für Elektromobilität (eMO), der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), die Energie Codes & Services GmbH, die Bürgerenergiegenossenschaft Inselwerke, die inno2grid GmbH und die Cleopa GmbH.