Juli 2022: Wasserstoffstrategie für die Modellregion Chemnitz

Das Reiner Lemoine Institut arbeitet derzeit mit der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV), dem Beratungsunternehmen consulting4drive, sowie der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH eine Wasserstoffstrategie für die Modellregion Chemnitz heraus. Die Intention von diesem Projekt ist der Einsatz der Wasserstoff-Technologie im Mobilitäts- und Wärmesektor, sowie die Unterstützung der Transformation der sächsischen Automobilindustrie.

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Das Reiner Lemoine Institut arbeitet derzeit mit der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV), dem Beratungsunternehmen consulting4drive, sowie der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH eine Wasserstoffstrategie für die Modellregion Chemnitz heraus. Die Intention von diesem Projekt ist der Einsatz der Wasserstoff-Technologie im Mobilitäts- und Wärmesektor, sowie die Unterstützung der Transformation der sächsischen Automobilindustrie.

Dr. Ingmar Hartung, Teamleiter Wasserstoffinfrastruktur und Elektrolyse bei IAV sagt dazu: „Wir werden hier die schon vielfältig vorhandenen Ideen aufnehmen und eine funktionierende Wasserstoffwirtschaft entwerfen, die Infrastruktur und Logistik ausgestaltet, die Sektorenkopplung vorantreibt und die Unabhängigkeit von Erdgas und anderen fossilen Energien stärkt“.

Für den Klimaschutz ist Wasserstoff fundamental und somit auch für die Wertschöpfung der Zukunft. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen wird das RLI bis September 2023, im Auftrag des der Stadt Chemnitz, eine Strategie für den zukünftigen Einsatz von Wasserstoff in der Region Südwesten des Freistaates Sachsen entwickeln. Die Stadt Chemnitz wird bereits durch das Wasserstoffcluster HZwo e.V. unterstützt. Gefördert wird das Projekt zur Entwicklung einer Wasserstoffregion in Sachsen mit bis zu 400.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP2). Koordiniert wird die Förderrichtlinie durch die NOW GmbH, umgesetzt wird sie durch den Projektträger Jülich (PtJ).

„Die Stadt Chemnitz ist als Wasserstoff-Technologie-Region im nationalen und internationalen Vergleich geradezu prädestiniert. Die zahlreichen innovativen, in Chemnitz ansässigen Handwerksunternehmen, die exzellente Wissenschaftslandschaft sowie die Kommunalpolitik und Verwaltung unterstreichen dies. Unser Anspruch ist die Zusammenführung von Wirtschaftsentwicklung und Klimaschutz, um die Sicherheit und den Wohlstand für unsere Region und die hier lebenden und arbeitenden Menschen bereit zu stellen.“ sagt Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz, Sven Schulze.

Die vier Partnerorganisationen erhielten den Zuschlag für das Beratungsprojekt bei einer Ausschreibung der HyExpert Modellregion  (Chemnitz, sowie die Landkreise Zwickau, Mittelsachsen, Vogtland und Erzgebirge).

Die ganze Pressemitteilung können Sie hier lesen.